Horse Bodyforming HBF
Pferde stärken - gemeinsam wachsen.
Horse Bodyforming beschreibt eine bewegungstherapeutische und sportliche Trainingsmethode zur gezielten Förderung der myofaszialen Fitness, zum Lösen von Blockaden und dem Führen aus Schmerzzuständen uvm. Aber was genau heißt das jetzt eigentlich? Und vor allem, wie wird es gemacht?
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Wann hilft Horse Bodyforming?
Wie funktioniert Horse Bodyforming?
Was kann ich mit Horse Bodyforming erreichen?
Das Bridle
Das Bridle ist einem Kappzaum nicht unähnlich. Es besteht aus einem Halfterstück, wobei das Backen- und Genickstück aus robustem, weichen Leder bestehen. Das Nasenstück ist starr und über der Nase ist ein breiter Bügel, an dem das fest installierte Seil, frei zu jeder Seite gleiten kann. So verhindert man effektiv ein Verziehen und Verrutschen.
Der Gurt
Der Horse Bodyformer Gurt sieht einem Longiergurt auf den ersten Blick sehr ähnlich, hat aber noch die seitlichen Lederstrippen zur Befestigung der Platte. Außerdem ist er oben maximal ausgeschnitten, für eine sehr schöne Widerristfreiheit. Durch seine anatomische Formung an der Unterseite, liegt er perfekt auf ohne zu verrutschen. Bei Bedarf kann mit einer Fellunterlage eine zusätzliche Polsterung mit verschnallt werden.
Die Platte
Die Platte hat drei Befestigungspunkte und ist zweiflügelig geschnitten. Alleine durch ihr Eigengewicht setzt sie erste Reize. An der Oberseite befinden sich 5 kleine, abgerundete Kunststoff Noppen. In Bewegung berühren diese massierend die langen Bauchmuskeln und setzen auch hier wieder Reize in der ventralen (unteren) Muskelkette.
Die Platte kann sich im Notfall, über ein einfaches Sicherheitssystem, lösen.
Wichtig
Ich werde immer wieder gefragt, ob die Berührung der Platte schmerzhaft sei oder die Pferde, durch ein rhythmisches an den Bauch "klatschen", in eine Zwangslage kommen, aus der sie sich nicht entziehen können.
Darauf kann ich ganz klar mit einem Nein antworten. :-)
Ganz oft kommen diese Fragen von Leuten, die Horse Bodyforming noch nie live oder noch nie richtig angewendet gesehen haben.
Dazu muss ich vorweg sagen, alles kann, falsch angewandt, fehlerhafte Signale verursachen. Seien es z.B. die reiterlichen Hilfen, Gerten oder Sporen, die falsch verschnallten Ausbinder beim Longieren oder Griffe und Techniken von Tierärzten, Physiotherapeuten, Osteopathen und Co.
Jede Methode und Hilfe ist nur so gut wie der, der sie anwendet.
Egal in welchem Bereich, machen Sie sich immer selbst ein Bild.
Hier aber gerne eine kleine Erklärung:
1) Kommt es durch das Eigengewicht der Platte und den unterschiedlichen Bewegungen der Pferde nicht zu einem dauerhaft, rhythmischen "Klatschen".
2) Berührt die Platte den Pferdebauch zwar in leicht unterschiedlicher Intensität, aber niemals schmerzhaft.
3) Sind die Noppen so klein und rund, so dass man sich sogar selbst mit dem Gesäß und seinem kompletten Eigengewicht auf die Platte setzen kann und das sehr gut aushält, ohne Schmerzen.
Am ehesten sind die Berührungen der Noppen, meiner Meinung nach, mit einer Massage zu vergleichen.
Pferde können diesen Reizen, durch eine ausreichend weit verschnallte Platte, jederzeit ausweichen.
Für ausführlichere Erklärungen und Gespräche stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.